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Dienstag, 22. Oktober 2019 
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Wer oder was ist eigentlich der Arbeitskreis Rheinlandbahnen?


Wie war das doch? Man traf sich anlässlich von Ausstellungen, man kannte sich, man wußte: Außer dem eigenen Verein gibt es noch die Bonner, die Siegburger, die Weilerswister, die Brühler, die aus dem Siebengebirge...

Bis auf den Eisenbahn-Amateur-Club Bonn, der gleich nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet worden ist, waren wir recht "junge" Vereine, aus den achtziger und frühen neunziger Jahren stammend. Jeder lebte sein eigenes Vereinsleben. Immer häufiger jedoch trat man mit Ausstellungen und Tauschbörsen an die Öffentlichkeit.

Eine der Voraussetzungen dafür war das Aufkommen der "Modul-Anlage" aus genormten frei kombinierbaren Teilstücken, welche die klassische fest ins Clubheim eingebaute Anlage zu verdrängen begann. Die Modulbauweise ermöglicht den Bau notfalls auch ohne eigene Räumlichkeiten und ohne die Sorge, bei einer Kündigung des Clubheims die jahrelang aufgebaute Anlage abbrechen zu müssen. Modulanlagen lassen sich transportieren, vorhandenen Platzverhältnissen anpassen und auf Ausstellungen präsentieren. Sie machen es möglich, andere Vereine und Anlagenbesitzer einzuladen und dadurch dem Publikum immer mal wieder was Neues zu bieten. Es wurde üblich, dass befreundete und benachbarte Clubs sich gegenseitig unterstützten.

Einer der Mitte der neunziger Jahre etablierten Ausstellungs- und Börsentermine war der vom Freundeskreis Eisenbahn Brühl unter seinem Vorsitzenden Joachim Leven jeweils Anfang Januar durchgeführte "Eisenbahntag". Auch wenn man nicht mit eigener Anlage vertreten war, hinfahren war Ehrensache. Bei einem der Gespräche am Rande dieser Veranstaltung stand die Idee plätzlich im Raum, und sie lag eigentlich nahe: Man müsste sich hin und wieder auf Vorstandsebene treffen, um Termine zu koordinieren und eine Gelegenheit zu haben, vereinsübergreifende Probleme zu besprechen.

Die Idee wurde sofort in die Tat umgesetzt. Der EBAC Bonn machte den Anfang und lud zu einem ersten Treffen in sein Clubheim ein, das im Frühjahr 1996 stattfand. Es wurde vereinbart, sich zwei Mal jährlich zu treffen, reihum bei den verschiedenen Vereinen. Der Gastgeber lädt jeweils ein, führt bei der Versammlung den Vorsitz und sorgt für die Versendung des Protokolls. Gleichzeitig war man sich einig, dass es nicht darum gehen sollte, eine Art von regionalem Verband einzuführen, und es sollte auch keine festen Strukturen wie einen Vorstand oder so etwas geben.

Es begann mit vier Vereinen, aber schon beim zweiten Termin kamen weitere hinzu. Der ursprünglich begrenzte "Einzugsbereich" wuchs stetig an, so dass heute rund 40 Vereine und Interessengemeinschaften zum "Arbeitskreis Rheinlandbahnen", wie sich das Gebilde nun seit vielen Jahren nennt, gehören - von Aachen bis Burscheid und von Vallendar bis Bergheim. Darunter sind auch seit vielen Jahren die KBE-Freunde aus Wesseling, die sich weniger der Modellbahn als ihrem großen Vorbild widmen, ein Museum unterhalten und Schienenbussonderfahrten anbieten. Zu anderen Vereinen, die sich "realen" Bahnstrecken widmen, unterhalten wir gute Beziehungen (z. B. Brohltal- oder Wiehltalbahn).

Mitglieder des Arbeitskreises sind in der Regel die Clubs, die sich von gemeinsamen Veranstaltungen kennen, mittlerweile fast alle Vereine der Region. Der informelle Charakter hat die Entwicklung mitbestimmt.
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